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Rote Lippen

Kennen gelernt in einer Bar,
Umgarnt von einer Männerschar.
Rote Lippen, schwarzes Haar,
dein Blut im Schnee, wie wunderbar.

In deinen Körper schlüpf ich rein,
heut sollst du nur die Meine sein.
Deine Kleider auf die Erde,
siehst du zu wie ich gebäre.

Rote Lippen, weißer Schnee,
Heute Nacht tu’ ich dir weh.
Wir werden raus auf’s Lande gehen,
und zurück bleibst du in Gräben.

Doch nun fängst du an zu schreien,
bekommst Wut, wie kann das sein?
Drück ich dir nun die Kehle zu,
fessle dich mit einer Schnur.

Vergehe mich an dir noch Tage,
versetze mich in deine Lage,
Stück für Stück kommst du mit heim,
sollst hier doch nicht alleine sein.

Rote Lippen, weißer Schnee,
Heute Nacht tu’ ich dir weh.
Wir werden raus auf’s Lande gehen,
und zurück bleibst du in Gräben.

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